03.11.2013

 

Tag der Älteren Generation am 27. Oktober

 

Bgm. Steindler:

 

Der Herbst ist traditionellerweise die Jahreszeit, in der wir die verschiedensten Dankfeste feiern.

 

Wie jedes Jahr nimmt die Marktgemeinde Ternberg auch heuer wieder den „Tag der Älteren Generation“ zum Anlass, um unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die schon etwas länger auf dieser Welt sind, Dank und Anerkennung für das auszudrücken, was Sie uns geschaffen und hinterlassen haben.

 

Es freut mich, dass auch heuer wieder so viele unserer Einladung gefolgt sind.

 

Wir haben diesen Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst begonnen und nun bietet sich hier im Gasthaus Mandl die Gelegenheit ein paar Stunden gemeinsam zu verbringen und dabei gemeinsam zurückzublicken und so manche Anekdote aus vergangenen Tagen wieder aufleben zu lassen.

 

 

 

Als Bürgermeister der Marktgemeinde Ternberg darf ich diese Gelegenheit nutzen und Sie in aller Kürze über einige aktuelle Gemeindeangelegenheiten informieren.

 

Ein Thema, das mich persönlich schon beinahe während meines ganzen politischen Wirkens beschäftigt, ist unser Altenwohn- und Pflegeheim.

 

Hier kann ich erfreulicherweise berichten: „Was lange währt, wird endlich gut“, denn die bis zuletzt sehr schwierigen Verhandlungen über die Finanzierungen konnten endlich positiv abgeschlossen werden.

 

Sie haben vielleicht selber schon die Bautafel auf der Spornwiese gesehen – im kommenden Frühjahr wird die LAWOG nun tatsächlich mit dem Bau beginnen.

 

Es freut mich ganz besonders, dass unser Altenwohn- und Pflegeheim in unmittelbarer Nähe zu unseren Schulen entstehen wird.

 

Seitens der Gemeinde werden wir uns dafür einsetzen, dass dies insbesondere bei der Planung der Außengestaltung berücksichtigt wird, sodass in unserem Ortszentrum ein Bereich entsteht, in dem es zu einem regen Zusammentreffen von Jung und Alt kommen kann.

 

Die Marktgemeinde Ternberg hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Wohngemeinde entwickelt und es konnte ein stetiger Zuwachs  von „neuen Ternberger/innen“ verzeichnet werden.

 

Das neue Styria Haus mit 15 Wohneinheiten wird noch heuer bezogen werden können.

 

Obwohl es für diese Wohnungen mehr als 50 Interessen gab, ist dieses Wohnhaus vorerst das letzte Objekt, das die Styria bei uns bauen kann, weil sie in Ternberg keine Grundstücke mehr besitzt.

 

Ich bin daher derzeit gerade in Verhandlungen mit den ÖBB, denn die ÖBB verfügen über ein ca. 25.000 m² großes Grundstück im Bereich des Glockerstegs, das bereits gewidmet ist.

 

Dieses Grundstück würde sich aufgrund seiner Lage und der vorhandenen Ortsnähe für einen mehrgeschossigen Wohnbau gut eignen.

 

Ich hoffe hier auf eine Zukunftslösung für unsere Gemeinde.

 

Im letzten Jahr wurde auch die Überprüfung des Örtlichen Entwicklungskonzepts begonnen.

 

Die in diesem Zusammenhang eingebrachten Anträge auf Flächenwidmungsplanänderung sind derzeit gerade in Bearbeitung. Nach Abschluss werden wieder einige neu gewidmete Flächen zur Verfügung stehen, sodass wir auch attraktives Bauland in verschiedenen Lagen für den Bau von Einfamilienhäusern anbieten können.

 

Wie Sie alle sicherlich wissen hat die Wirtschafts- und Finanzkrise vor allem in den Budgets der Länder und Gemeinden ihre Spuren hinterlassen. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist es uns im abgelaufenen Jahr erstmals wieder gelungen, den Gemeindehaushalt auszugleichen.

 

Dies ist für die Gemeinde außerordentlich wichtig, da wir damit wieder wesentlich mehr Handlungsfreiheit und Gestaltungsspielraum erhalten.

 

Ich hoffe daher, dass diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann, denn wir haben noch zahlreiche Pläne und Vorhaben, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

 

Die Herausforderungen werden in Zukunft sicherlich nicht kleiner werden.

 

Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam positiv nach vorne blicken.

 

Und schon Johann Wolfgang von Goethe meinte: 

 

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

 

 

 

Seit einiger Zeit ist es auch Tradition, dass im Rahmen des Tages der Älteren Generation die Ehrungen von Gemeindebürger vorgenommen werden.

 

Auch heuer wurden vier Personen geehrt, die sich in verschiedenen Bereich in und für die Gemeinde engagiert haben.

 

Mit dem goldenen Ehrenzeichen der Marktgemeinde Ternberg wurden ausgezeichnet:

 

Herr MR Dr. Peter Rosenleitner -war von 1982 bis 2013 praktischer Arzt bei uns in Ternberg. Dr. Rosenleitner war auch 20 Jahre Gemeindearzt der Marktgemeinde Ternberg. Im Mai 2006 wurde ihm der Titel „Medizinalrat“ vom Landeshauptmann verliehen.

 

Herr Horst Salcher – ist seit Beginn im Vorstand des Vereins Heimatpflege Ternberg/Trattenbach dabei.

 

Herr Salcher ist seit 1960 bei der FF Trattenbach – davon von 1974 bis 1979 Kommandant und von 1979 bis 1989 Abschnittskommandant. 1970 erhielt der das goldenen Leistungsabzeichen im Feuerwehrwesen. Schon beinahe 40 Jahre wird das Grundstück und das Gebäude der Filialkirche Trattenbach von Herrn Salcher gepflegt.

 

Mit dem  silberne Ehrenzeichen der Marktgemeinde Ternberg wurden ausgezeichnet:

 

Herr Ferdinand Großwindhager – hat über Jahre in verschiedenen Funktionen im WSV Ternberg Trattenbach mitgearbeitet. Von Beginn an ist er bei unserem Marktfest mit seinem Fachwissen und seiner Arbeitskraft als Elektriker behilflich. Er hat sich mit Unterstützung von Helfern sehr um die Instandsetzung und die Markierung der Wanderwege bemüht.

 

Herr Johann Reitner – ist seit 1977 bei der Freiwilligen Feuerwehr Schweinsegg – Zehetner tätig. Er war von 1986 – 1993 Gruppenkommandant, von 1993 – 2003 Kommandantstellvertreter und von 2003 – 2013 Kommandant. 2013 legte er seine Aufgabe als Kommandant zurück, weil er sich beruflich zu einer sehr gravierenden und zeitintensiven Veränderung entschloss.

 

 

 

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